Keine Obergrenze beim Bezahlen mit Bargeld

Eine Bargeld-Obergrenze in Deutschland wird es nicht geben. Im Gespräch war eine Obergrenze von 5000 Euro, doch das Bundesfinanzministerium von Olaf Scholz hat sich nun klar dagegen ausgesprochen und kassiert damit Pläne seines Vorgängers.

Damit können die Bürger weiterhin so viel Bargeld auf den Tisch legen, wie sie wollen, etwa beim Kauf eines Autos. Dafür gibt es gute Gründe: In Deutschland ist das Zahlen mit Bargeld mehrheitlich eine Gewohnheit, ein Lebensgefühl. Alle Umfragen bestätigen dies. Die Politik reagiert deshalb richtig, wenn sie den Bürgern ihr Bargeld lässt. Es braucht keine einheitliche Regeln in ganz Europa, die die Lebenswirklichkeit und das Lebensgefühl in einigen Staaten bedienen und dafür anderswo für weiteren Europa-Verdruss zu sorgen.

Darüber hinaus entzieht die Entscheidung gegen eine Obergrenze Vermutungen den Nährboden, die Behinderung von Zahlungen mit Bargeld seien nur der erste Schritt, um das Bargeld danach komplett abzuschaffen. Es kommt daher zur richtigen Zeit, wenn der Staat sich zurückhält in einem Augenblick, in dem ohnehin die Sorge wächst, dass “die Institutionen” die Bürger drangsalieren. Und dass man Terrorismus und sonstige Kriminalität durch Einschränkungen des Bargelds verhindern könnte, ist ohnehin eine Illusion.

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