Mehr Falschgeld in Deutschland im Umlauf

02.08.19 / In der ersten Jahreshälfte 2019 wurde von der Bundesbank mehr Falschgeld aus dem Verkehr gezogen – ein Anstieg von 2,5 Prozent.

Rund 27.600 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 1,6 Millionen Euro zogen die Behörden im ersten Halbjahr ’19 aus dem Verkehr, teilte die Bundesbank mit. Dies sei ein Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2018.

“Für das zweite Halbjahr 2019 erwarten wir sinkende Falschgeldzahlen, da die Ermittlungsbehörden jüngst bedeutende Erfolge gegen internationale Fälscherringe erzielen konnten”, sagte Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann.

Dass momentan mehr Fälschungen auftauchten, erklärt die Bundesbank damit, dass bereits produziertes Falschgeld schneller auf den Markt geworfen werden, sobald die Notenbanken überarbeitete Banknoten in Umlauf bringen. Seit Ende Mai gibt es neue 100- und 200-Euro-Scheine – prompt stieg in Deutschland die Zahl der Hunderter-Fälschungen.

Zudem wurden rund 19.800 Falschmünzen aufgegriffen, nach etwa 16.100 im zweiten Halbjahr 2018. Rund 87 Prozent davon waren falsche Zwei-Euro-Stücke.

In Europa geht die Zahl gefälschter Banknoten zurück.

Rund 251.000 Euro-Blüten wurden in Europa im ersten Halbjahr 2019 aus dem Verkehr gezogen – 16,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum – teilte die Europäische Zentralbank (EZB) mit. Der Schaden umfasste 13,5 Millionen Euro.

Zwar ist es für Verbraucher relativ unwahrscheinlich, eine falsche Banknote zu erhalten. In Deutschland kommen sieben Fälschungen auf 10.000 Einwohner. Im europäischen Schnitt sind es 15. Dennoch sollten Verbraucher genau hinschauen, denn Falschgeld wird nicht ersetzt.

Quelle: Spiegel online/kko/Reuters/dpa


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